Der Name setzt sich zusammen aus: ophios griech. Schlange, das bezieht sich wohl auf den Vorgänger der Ophicleide, dem Serpent, und kleidos griech. Klappe was dann zusammengesetzt Schlange mit Klappen bedeutet. Für die Ophicleide gibt es national verschiedene Schreibweisen:
Deutschland | Ophikleide |
England | ophicleide |
Frankreich | ophicleïde |
Spanien | figle |
Italien | ofikleide |
Bau zwei Röhren, die wie beim Fagott durch einen Bogen miteinander verbunden sind der Querschnittsverlauf ist durchgängig konisch am kleineren Ende befindet sich das meist mehrfach gebogene Mundrohr, an dem das Mundstück sitzt der Mundstückkessel ist entweder kessel- oder trichterförmig gestaltet die 9 bis 12 geschlossenen Klappen sind an der Seite angeordnet, wovon die letzte am Schallstück stets offensteht Klang in der Tiefe, dem der Tuba ähnlich, voll und sonor in der Höhe ähnlicher dem des Waldhorn mischt sich hervorragend mit Blech- und Holzinstrumenten Stimmung meist in C tiefster Ton H für frühere Militärmusik auch in Bb, tiefster Ton A selteneres Bauarten als Altinstrument in As oder in Baßlage in Es oder F Tonumfang Eine B-Ophicleide erreicht als tiefsten Ton ein Kontra-A und eine C-Ophicleide eine Kontra-H. Als höchster Ton ist ein f1 garantiert möglich, je nach Tagesform auch ein b1.
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